Der Wasserhaushalt beschreibt die hydrologische Charakteristik der Einzugsgebiete und gibt einen Überblick über die verfügbaren Wasserressourcen. Er besteht aus den Komponenten Gebietsniederschlag (P), Gebietsabfluss (R), Gebietsverdunstung (E) und Speicheränderung (δS). Bei besonderen hydrogeologischen Verhältnissen – insbesondere in Karstgebieten – sind auch die natürlichen unterirdischen Zu- und Wegflüsse (I) zu berücksichtigen. Eine räumlich differenzierte Betrachtung des Wasserhaushaltes erlaubt es, das Wasserdargebot der Schweiz im Detail zu analysieren.