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Hydrologischer Atlas der Schweiz – Tafel 6.4

 

Gebirge und Hochländer sind typischerweise Regionen erhöhten Wasserdargebots. Dies rührt vor allem daher, dass das Gebirge die Luft zum Aufsteigen zwingt und damit die Luftmassen abgekühlt werden; dadurch fällt Wasserdampf in Form von Niederschlag aus. Zudem bewirken die geringere Nettostrahlung, die niedrigeren Temperaturen, die häufigere Schneebedeckung sowie die kürzere Vegetationsdauer eine geringere Verdunstung. Diese Faktoren erzeugen auch im Bereich der europäischen Alpen - im Vergleich zum Vorland - deutlich grössere jährliche Abflusshöhen. Die Tiefländer der Flüsse Rhein, Rhone, Po und Donau profitieren insbesondere in den Sommermonaten von dem jedes Jahr mit hoher Zuverlässigkeit erfolgenden Abfluss aus den Alpen.

Digital verfügbar (mit Kennwort):
 
Erläuterungstext (ohne Änderungen aus dem Hydrologischen Atlas übernommen)
 
Tabelle «Abflussmengen des Rheins»
Tabelle «Abflussmengen der Rhone»
Tabelle «Abflussmengen des Po»
Tabelle «Abflussmengen der Donau»


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