Bis vor wenigen Jahrzehnten war der Kenntnisstand über die geologischen Verhältnisse im tieferen Untergrund recht dürftig. Zwischen 1985 und 1995 wurde im Rahmen eines Nationalen Forschungsprogrammes die Tiefenstruktur der Schweiz mit geophysikalischen Methoden (insbesondere Reflexionsseismik) intensiv untersucht. Aufgrund dieser neuen Untersuchungsresultate wurden für den «Hydrologischen Atlas» drei neue tektonische Profile durch die Schweiz im Massstab 1:500 000 erstellt.